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21.000 Euro für Schulen und Kindergärten in der Region

Spendenübergabe
Datum:
Veröffentlicht: 17.7.17
„Bank & Kind“, „Jugend & Fantasie“ – so hat die VR-Bank Erlangen- Höchstadt-Herzogenaurach eG die Kreativwettbewerbe für die Schulen und Kindergärten in der Region benannt. 20.000 Euro konnten diesmal für die fantasievollsten Projekte ausgeschüttet werden. Zum Thema „Finanzielle Bildung 2017“ wurde zusätzlich eine Prämie von 1.000 Euro vergeben.

Keine Themenvorgabe
Vorstandssprecher Hans-Peter Lechner begrüßte zu Beginn der
Spendenübergabe die siegreichen Kinder sowie Jugendlichen und
betonte: „Als Regionalbank vor Ort wollen wir uns auch für Eure
Interessen ins Zeug legen“. Und VR-Marketingleiterin Gabriele Stiefler
ergänzte: "Wenn unsere Wettbewerbe Mut machen, Etabliertes auch
mal zu hinterfragen und anders anzupacken, dann haben diese ihr Ziel
erreicht!“ Damit stellte sie noch einmal die Kernbotschaft der beiden
Wettbewerbe heraus: Das beeindruckende Kreativpotenzial in den
Kindergärten und Schulen der Region soll geweckt werden. Prämiert
werden die kreativsten Ideen, die eingereicht werden – nicht
eingeengt durch eine Themenvorgabe. Und so wussten die
Projektteams diese schöpferische Freiheit durchaus zu nutzen.


Von Europa bis zur Holunderbeere
Schon die Auswahl der 10 besten Kindergartenprojekte sei der Jury
immens schwergefallen, wie die Projektleiterin Simone Ebersberger
betonte, da jedes Jahr vielfältigere Aktivitäten eingereicht würden. Die
völkerverbindende Idee „Europa – hier sind wir zu Hause“ oder das
Naturprojekt „Holunderbeere trifft Pfifferlinge“ kamen ebenso vor wie
Gesundheitsvorsorge „Fit in den Tag“ oder das Filmwerk „Kleine
Forscher in der Backstube“. In einem öffentlichen Online-Voting
konnten VR-Bank-Kunden sowie Bürger aus der Region die
Platzierung sowie das damit verbundene Preisgeld der 10
ausgewählten Projekte mitbestimmen. Gegen eine starke und
facettenreiche Konkurrenz behauptete sich das Projekt „Ente gut, alles
gut! “ der Evangelischen Kinderkrippe Neunkirchen am Brand und
landete auf dem Siegerpodest: Die gebastelten, gesungenen und
gespielten Einblicke in die Lebensräume der Enten wurden mit 1.500
Euro prämiert. Der zweitplatzierte Kath. Kindergarten St. Marien
Bubenreuth mit „Was zwitschert denn da?“ sowie der drittplatzierte
Montessori Kindergarten Erlangen-Büchenbach konnten sich je einen
Finanzzuschuss in Höhe von 1.300 Euro bzw. 1.200 Euro ergattern. Die
für die Kindergärten insgesamt ausgeschriebenen 10.000 Euro fanden
durchweg die richtigen Empfänger.
Platz 1 für Ohm’sches Nibelungenlied
Auch die Schulen machten im 16. Wettbewerbsjahr deutlich, welches
immense Kreativpotenzial in der Region vorhanden ist. Die 10
Gewinnerprojekte stammen dabei aus den verschiedenen Schultypen,
wurden jeweils mit Prämien zwischen 500 und 1.500 Euro bedacht
und können oftmals erst durch eine finanzielle Unterstützung realisiert
werden. Mit einem klaren Vorsprung im Online-Voting landete das
Ohm-Gymnasium Erlangen mit seiner Aktualisierung des
Nibelungenliedes und der E-Book-Version „Nibelungen 4.0“ auf Platz 1
und konnte dafür eine Prämie von 1.500 Euro entgegennehmen. Platz
2 - dotiert mit 1.300 Euro - nahm die Grundschule Bubenreuth für sich
ein: mit ihrer Idee „Fotos à la Jürgen Teller“, inspiriert durch die
Ausstellung des berühmten Mode- und Musikfotografen im
Kunstpalais Erlangen. Höhepunkt für die Grundschüler war dabei
zweifellos, dass der Bubenreuther Starfotograf sie bei einem
persönlichen Treffen zu seiner jüngsten Ausstellung nach Berlin einlud.
Mit dem 3. Platz wurde das Emmy-Noether-Gymnasium Erlangen für
sein P-Seminar „Sport in der Antike“ (EN berichtete) ausgezeichnet
und mit 1.200 Euro prämiert.
Ob „Trickfilme im Stop-Motion-Verfahren“, ein integratives
Theaterprojekt wie „Emily und Rashid“, eine Radfernfahrt zu
geschichtsträchtigen Orten - die 10 prämierten Projekte eint vor allem
eins: Alle Siegerteams haben auf sehr individuelle Weise den
Wettbewerbscharakter unterstrichen.

Finanzielle Bildung in der Mountainbike AG
Ein weiterer Preis wurde zum Thema „Finanzielle Bildung 2017“ in
Kooperation mit dem Verbundpartner der VR-Bank „easyCredit“
übergeben. „Diese Auszeichnung passt hervorragend zu unserer Bank,
die sich mit der Region und den Bürgern eng verbunden sieht. Denn
uns kann nur daran gelegen sein, Kindern und Jugendlichen einen
verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu vermitteln“, so VRVorstandsmitglied
Hans-Peter Lechner. Die Prämie in Höhe von 1.000
Euro ging an die Realschule Höchstadt für ihr Projekt „Mountainbike
AG“. In Kooperation mit dem örtlichen Fahrradgeschäft werden die
schuleigenen und durch einen Spendenlauf finanzierten
Mountainbikes von Lehrern und Schülern gewartet und gepflegt, um
die Wertschätzung für hochwertige Sportausrüstungen zu fördern.
Zwei Schulmannschaften nehmen damit erfolgreich an
Schulsportwettbewerben teil und konnten sich für das Landesfinale
qualifizieren. Im easycredit-Votingverfahren erzielte dieses effiziente
Projekt des „Fahrradkreislaufs“ zusätzlich eine Prämie von 1.000 Euro,
für die Patenschaft der VR-Bank kamen nochmals 250 Euro hinzu.

Text: Gabriele Stiefler